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Sep. 3rd, 2009

Piratenpartei



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Aug. 26th, 2009

Sonett: Mädchenklage

Sonett: Mädchenklage

Hörst du denn nicht die Klage dieses Windes

Der stetig sanft durch meine Blätter weht

Uns beide gleichsam hier erneut verbindet.

 

Oh Ewiger, allein verblühten Herzens Frucht

Die Welt verging, und ohne diese Schlucht,

die wir erneut begraben

hätten auch wir den Weg bereits erneut begangen.

 

Warum allein, wenn ich doch alles liebte?

Ein jedes Haar, und jeden Untergang

Den du an mir begangen.

 

Warum zu zweit, wenn dieser Streit so lang

Ein jedes Ende uns ein Leid bereitet?

Die Liebe schreit.

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Aug. 20th, 2009

Sehnsucht


Aug. 10th, 2009

Laetitia Branchi - XO der Phx


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Aug. 8th, 2009

Kleine Katze


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Aug. 7th, 2009

Sehnsucht nach Nichts

Dieses Gefühl, jenseits von Sehnsucht und Furcht

Diese unerwartete Angst vor dem nächsten Verlust

Fremdartiges Nichts, neu gewonnen aus mir

Freundgewordenes Nichts, lieb gewonnen in dir..

 

Was für ein Leben erwartet die Wartenden?

Ein zielloses nichtsstreben im Vakuum

umgeben von zerstörten Träumen,

die neue Keime schon im Leid ersticken

 

Was für ein Leben haben die Hoffnungslosen?

Wunschlose Trauer fährt durch den alltag,

kein Neues Ziel ersehnenswert

kein altes neu aufzuleben

 

Wie kann man leben, wenn man nichts ersehnt?

Ohne Traum durch den Alltag schreitend,

ohne Ziel dem Nichts entgegenstrebend

Leben oder Tod – unterschiedslos

 

Dieses Sein das sich in mir verbirgt,

Dieser Reim der sich aus dir erwirbt

So dass die Ängste endloser Nächte unser Leben

wie trauer gestalten..

 

Liebster, lass uns sehnen, und wenn es unerreichbar scheint.

Nicht ketten ein Leben an einen nicht erreichbaren Traum

sondern das neuerträumen endloser Wünsche

denen man ewig entgegen streben kann.

 

Ein wunschvolles Streben ist ziel.

Ein wunschloses Leben schon viel,

aber nie genug.

 

Sehnsucht, führe uns in ein leben unerreichbarer träume,

Grenzwerte in der Unendlichkeit gelegen

 

Kein Leben ohne Traum

Kein Streben ohne Ziel

 

Kein Glück ohne Preis...
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Jun. 3rd, 2009

Star trek



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Apr. 16th, 2009

Wasserkrokusse



Juhu Leute :)

Da ich seit gestern wieder farben habe, frisch ran ans werk. x)

 

Die gemalten bilder haben als vorlagen die Bildreihen Frühlingsbeginn II und Frühlingsbeginn III mit den Krokussen.

Mal schauen was ich jetzt male x)

Apr. 15th, 2009

RPG19-Log08/01-Lt Branchi/LtjG Veian- CSO/CCo-SD 10212.1978

RPG19-Log08/01-Lt Branchi/LtjG Veian- CSO/Cco-SD 10212.1978

Personen
Wörter Gesamt: 1803
Lae: 1090
Cecile: 615
Zitat:

O und die Nacht, die Nacht, wenn der Wind voller Weltraum
uns am Angesicht zehrt -, wem bliebe sie nicht, die ersehnte,
sanft enttäuschende, welche dem einzelnen Herzen
mühsam bevorsteht. Ist sie den Liebenden leichter?
Ach, sie verdecken sich nur mit einander ihr Los.
Weißt du's noch nicht? Wirf aus den Armen die Leere
zu den Räumen hinzu, die wir atmen; vielleicht daß die Vögel
die erweiterte Luft fühlen mit innigerm Flug.

Rilke - Aus: Die Erste Duineser Elegie

Titel: Des Todes Nahen

=^= Shuttle Beta =^=
Verhängnisvolle Schatten beflügeln meine Seele Große Bewegungen stehen uns bevor, jetzt, wo unsere Welt sich scheinbart von selbst in Nichts auflöst.
Was erwartet uns, jetzt, wo wir so knapp vor dem Untergang stehen.
Es bleibt nicht viel übrig, mitten in einer Welt aus Krieg und Zerstörung, in der wir unsere eigenen Abbilder zerstören.
Unsere eigenen Familien und Freunde, wir selbst sind es, die uns dieses Mal zerstören.
Sie sind es, die wir dieses eine Mal vernichten müssen, nur um erneut alleine stehen zu bleiben.

Ich saß im Shuttle, nachdem ich so lange in keinem mehr saß.
Das letzte mal, als ich selbst flog, ist lange her. Beinahe ein Jahr, seit ich die Phoenix verließ, um vor dem glücklichen Dasein unter geliebten Menschen zu flüchten.
Mha war bei Kazuya geblieben. Wie hätte meine Liebe und Treue zu ihr da noch Platz gefunden?`
Kelav und Aura hatte ich zurückgelassen. Nun würden sie mich beide hassen, aber dafür waren sie geschützt vor all der Unsicherheit und Angst in meinem Herzen.

Und jetzt?
Wir würden unsere Gegenstücke auf der zukünftigen Fairhaven zerstören, nur in der Abstrusen Hoffnung, dadurch zu überleben.
Ist das nicht durch und durch Unsinnig?
Befehle und Formationen drangen durch den Comm. Ich befolgte sie ohne zu zögern, ohne weiteres Nachdenken. Würde dann plötzlich unser Warpkern nicht mehr in die Luft gehen?
Wäre durch unseren Tod denn mit einem Mal alles besser?
Aus dem Alpha Shuttle drangen Probleme. Ich war stimmlich nicht eingeschaltet, aber ich hörte deutlich wie Anna wegsackte und Asuka sich hilflos vor der Schaltung des Shuttles sah.

Wir brachten uns selbst um. Warum gehen wir davon aus, wir könnten das überleben?


=^= Büro der Counselor =^=

Angst war in den Blicken der Menschen. Ich sollte die Ruhe selbst bleiben. Ein paar der Crewmitglieder waren panisch geworden, nachdem ihnen plötzlich diverse Körperteile fehlten. Durch die Probleme war aus einigen Müttern und Kindern ein Haufen allein zurückgelassener geworden.
Man kann nicht jeden retten, oder?
Spüre die Welt in deinen Flügeln, zeitloser Engel des Todes. Wir alle liegen in deinen eisernen Händen, und erwarten himmlisches Gericht.
Es warten endlose Scharen Trauernder auf das durch dich erkannte Ende.

Ich rollte zwischen der Krankenstation und meinem Büro hin und her, zwischendurch angepiept von einer kleinen Gruppe weiterer Counselor, die sich selbst nicht mehr in der Lage fühlten, zu helfen.
Aber wichtiger war die von ihnen geleistete Nacharbeit.
Gerade kam ich von der Krankenstation. Freer arbeitete dort auf Hochtouren, aber er hatte mich nicht bemerkt.
Seit hier das Chaos ausgebrochen war, hatten wir nicht viel Kontakt gehabt, und ich hatte langsam das Gefühl, dass die Nähe die sich nach diesen schwierigen Tagen zwischen uns aufgebaut hatte, nun wieder in Distanz und Kälte umkehren würde.
Aber nun war das Wohl der Crew wichtiger. Was sonst sollte sich unserer gedanken bemächtigen dürfen? Gefühle nicht, Ängste nicht, und die kleine Truhe voll mit Sorgen umeinander stand kurz vor dem Selbstmord durch Luftschleusensprung.


=^= Shuttle Beta =^=
Etwas in mir erinnert sich in diesem Augenblick an ähnliche Zeitpunkte.
Wir waren hier draußen nicht in Sicherheit, im Gegenteil. Wir waren das Lemming-Kommando im Todessprung.
Es gab keine Sicherheit für uns, und nicht für sie.
Denn nur einer konnte überleben.

Mein zukünftiges Gegenstück schien bereits verstorben, so dass ich „nur“ durch akute Gefahren meinem Tod ins Auge sah. Aber es reichte ja, das eine der möglichen Katastrophen eintrat.
Es war beinahe wie bei einem Wettrennen: Wert sich zuletzt auflöst, hat gewonnen.
Und ob daran nun der Warpkern, die Schilde, ein Außenhüllenbruch, die Lebensversorgung oder ein Verteidigungsakt der anderen Fairhaven Schuld war: Wen würde es am Ende interessieren, wenn wir alle unserem Schöpfer ins Auge sehen mussten,
oder der Hölle.
Auf der Erde gab es ein Drama, sie nannten es „Hamlet“, in dem der aktuelle Zustand der Seele über ihr verbleiben entscheidet. Ob Himmel oder Hölle hängt von der Tätigkeit zum Zeitpunkt des Todes ab.
Sollte ich also jetzt sterben, würde ich wohl der Hölle ins Auge sehen müssen, denn ich stehe gerade auf der vollen Höhe meiner Sünden, ohne je genug Buße getan haben zu können.
Würde ich das überhaupt je? So viel wie ich bereits angerichtet hatte.


=^= Büro der Counselor =^=
Trotz all unserer Errungenschaften gab es in der Welt Ungerechtigkeit, und wenn sie sich nur auf uns selbst bezog.
Ob es auch ein anderes Ich von mir gab, dort drüben?
Wahrscheinlich hätte es den Subraumsturm nicht überlebt. Hat es nicht.
Ich war also tot? Das war schon ein ziemlich seltsamer Gedanke. Tod sein. Fort von allem was mir hier blieb. Wegen der Unruhen war Linus nicht von meiner Seite gewichen, das ängstliche Ding. Aber was sollte es auch tun. Der Vogel, der sich noch in der Wissenschaft befand, drehte auch schon die ganze Zeit am Rad durch die sich langsam ausbreitende Panik.
Konnte man es ihm verübeln?
Als ich vorhin die Leutenant aufsuchte, sah ich die Emotionen deutlich. Es war keine Wut, die sie hinausließ, sie versteckte nur die Angst vor der eigenen Wirklichkeit.
Was hatte sie erlebt, dass sie sich plötzlich so ins negative verändert hatte?
Es war wohl ganz gut so, dass der Rest der Führung andere Probleme als sie hatte, wenn sie selbst auf eine Konfrontation nur durch mich schon so versteinert reagierte. Sich so getroffen fühlte.

=^= Shuttle Beta =^=
Der Steuerknüppel in meiner Hand. Vor mir das Fremde, hinter mit das Ich.
Wer könnte so einer Wahl schon stand halten ohne zu zweifeln?
Gut, dass ich Merrick zurückließ. Keine Gedanken um irgendjemanden, der mir etwas bedeutete. Sie alle hatte ich hinter mir zurückgelassen, ohne mich umzusehen.
Alleine und verletzt hatte ich sie den Löwen der Zeit zum Fraß vorgeworfen. Wie könnte man sich das verzeihen?
Aber sie waren in Sicherheit.
Auf der Phoenix hätte ich nur Kelavs Plänen im weg gestanden, seiner Karriere zu etwas das ihm besser stand als ein einfacher Stellvertreter. Mha stand ich im Weg, als psychische Belastung. Aber auf ihre Entscheidung, der PF den Treueid zu schwören, hätte ich so oder so keinen Einfluss gehabt. Wer hätte das?
Sie wäre gezwungen gewesen, ihr gemeinsames Kind allein zu lassen. Ihre Liebe aufzugeben, für ihr eigenes Selbst.
Wer könnte das? Und ich wäre nur wieder verlassen worden. Darauf wäre es hinausgelaufen.
Also lief ich weg, wie ich es so gut konnte, und bereits so oft getan hatte. Von der PHX zur SHN, von der SHN nach Hause, und abermals fort von der PHX.
Hierhin. Nur um jetzt erneut meinem Tod in doppelter, oder dreifacher Ausführung durch eine Vermengung von Zeitlinien zugleich gegenüberzustehen.
Welche Psyche verkraftete denn schon so einen Mist?
Nicht mehr lange, bis die Fairhaven vor uns explodieren sollte. Konnten wir das wirklich tun?


=^= Büro der Counselor =^=
Nun war das Büro leer. Entweder die Leute drehten durch, oder sie vertieften sich in ihr eigenes selbst, die letzten Sekunden vor dem wahrscheinlichen Ende.
Und ich? Was erwartete mich schon, in einem Universum, das nicht das meine war.
Es war nicht meine Welt, in der ich starb. Nicht meine Ideale, für die ich hier kämpfen sollte.
Ich war als PFlerin geboren und erzogen worden. Mein Denken, mein ganzes sein war purer Zusammenhalt aus eben diesen Regeln und Gesetzen.
Wie viel Treue steckte dahinter, wenn ich mich in einem anderen Universum plötzlich von der PF abwandte?
Es gab nur Fremdheit um mich herum, und das einzige was mir hier aus meiner Heimat blieb drohte mir gerade aus den Fingern zu entfliehen, so dass ich hier ohne jede Hoffnung auf Glück oder eine Rückkehr nach Hause ausharren musste, bis der Tod mich holte.
Wäre da dieser nicht gerade gut genug?
Ein kleines Mauzen aus Richtung von Linus sollte mich dazu bringen, mich mit ihm zu beschäftigen.
Arme, ahnungslose Katze. Ohne jede Angst, aber andererseits auch ohne jeden Abschied oder irgendeine Vorbereitung auf das, was dich nun ereilen könnte.
So hole mich denn gnädiger Tod, bevor die Einsamkeit mich völlig Unempfänglich für die Gnade deines Herbeieilens machen würde.
Kann man sich mit Einsamkeit abfinden?

=^= Shuttle Beta =^=
„Sind sie bereit und in Position, Leutenant?“ kam es aus der Com-Verbindung.
Natürlich war ich bereit, nur für was von allem, was mich nun erwarten könnte?
Tod, Mord, oder ewige Einsamkeit?
Es gab nichts, was man gegen irgendeine dieser Alternativen tun könnte, und keine war in irgendeiner Hinsicht besser als die anderen.
„Ja, Sirrr“ knurrte ich durch das Com. Seltsame Welt.
Das Kaffee-Imperium war durch mich hindurchgeglitten. Ich hatte den krieg der Kaninchen und der Schmetterlinge erlebt, den Krieg gegen Dominion, Borg, Romulaner und die PF.
Wir waren durch die Hölle geflogen, und aus ihren Flammen unserem Namen zu ehren wieder neu erstanden, nur um uns erneut in die Hände des Feindes zu werfen.
Damals war der Tod allgegenwärtig und stets willkommen gewesen.
Und jetzt?
Es scheint mir beinahe, als hätte ich selten diese starke Unsicherheit gegenüber den Dunklen Wegen gespürt, die vor mir standen.
Aber es blieb auch nichts mehr, wofür es sich lohnen würde zu sterben.
Sicher, ich schätzte die Menschen auf diesem Schiff ebenso wie die der Phoenix, aber sie alle hatten keine Chance in mein Herz vorzudringen.
Ich ertrug diese innere Nähe nicht mehr, zu viele Geliebte machten mich schwach und ließen meinen Geist in sich selbst zusammenstürzen.
Darum gab ich es alles auf.


Nun bleibt nichts, keine Ehre, Liebe oder Ideale.
Ein Blick hinaus deutete mir die kommende Apokalypse. Keine Gnade gab es, wenn man sich ohne Ziel dem Nichts entgegenstellte.
Ein flammendes Meisterwerk offenbarte sich vor uns. Ein Feuerwerk aus Liebe und Unglück, durchdrungen von dem bereits vorher da gewesenen Tod und Verderben.
Wir waren geistig Krank, und es musste wohl am Ende immer eine unserer eigenen Seiten sterben.
Keine Rettung, keine Engelsscharen die sich der sterbenden annahmen, als die Flammen sich langsam ausbreiteten, und alles an Sauerstoff und Material fraßen, zerstörten und ins Nichts mitrissen, bis sie selbst im Vakuum der Zeit erstickten und starben.
Kein Heil für eine unheilvolle Welt, deren Kinder sich selbst unablässig in den Tod sanden.
Würden wir selbst einmal auf der anderen Seite dieser Torpedos stehen? Wissend, dass wir unser vergangenes Ich nicht töten durften, aber uns selbst nicht ketten konnten. Ungerechte Welt.
The unwritten tales of our own soul, send to death because of some unknown misery.

Apr. 14th, 2009

Frühlingsbeginn VII


Frühlingsbeginn VI


Frühlingsbeginn V


Frühlingsbeginn IV


Apr. 13th, 2009

Sternenflotte e.V. Kurzgeschichten Marathon: Requiem

Die Geschichte, die ich beim Sternenflotte e.V. beim Wettbewerb eingeschickt habe. :) Freue mich über Kritiken.

Preisverleihung und Ergebnisse am 14. April 09


Podium 2009 <-- Ort der Veröffentlichung
Lounge 2009 <-- Zum Diskutieren

Geschichte 3: Requiem

Dunkelheit senkte sich über die Welt.
Wohin man sah war Zerstörung, als er vor der Ruine des Ratsgebäudes stand und von dessen Stufen auf seine Heimat herab sah.
Seine Frau hätte jetzt bei ihm sein sollen. Stattdessen sah er nur die Kinder seines Landes unter den Trümmern begraben liegen, während die Überlebenden versuchten sich neu zu formieren. Ein letzter, verzweifelter Gegenschlag war geplant, auch wenn es keine Hoffnung auf einen Sieg mehr gab.
Vorsichtig stieg er hinab, Stufe um Stufe, während er seinen Blick über die vom Tod durchzogene Umgebung schweifen ließ.
Mit Zweigen und Steinen hatten sie die Treppen zum Untergrund verdeckt, auch wenn die Scanner sie leicht aufspüren würden. Eine klägliche Tarnung, doch angesichts des nahenden Endes hatte es sowieso keine Bedeutung mehr. Keiner von ihnen hatte vor, morgen noch zu leben.
Es erwarteten ihn ausgezehrte Gesichter, zerstörte Leben und Träume schwebten über ihren Häuptern. Sie hatten alles verloren, außerdem hatten sie weder Wasser noch Nahrung. Die Vorratskammern wurden zerbombt, und sie konnten nichts anbauen. Die kläglichen Reste die sie retten konnten waren bereits aufgebraucht, und die Mägen machten in ihrer Lautstärke den Einschlägen der Schiffsphaser Konkurrenz.
Aber irgendwie lebten sie noch, und versuchten das beste aus ihren letzten Stunden zu machen. Ein paar der Jungs hatten noch ein Spiel aufgetrieben, es war ein altes Brettspiel, und zumindest ein wenig Ablenkung bis zum Point Zero.
Man versteckte das Leid, versuchte sich an einem Schein von Normalität, doch sie alle mussten sich dem Gedanken stellen, dass sie alles verloren hatten, was ihnen je etwas bedeutete.
Er sah seine Tochter noch vor seinem inneren Auge. Ihr Blick, als er sie in die Schutzräume brachte. Er hatte sie allein gelassen. Zurückgelassen, während er sich einredete, noch irgendetwas ändern zu können. Als er seine Tochter holen wollte, konnte er sie nicht einmal mehr sterben sehen, eingeschlossen unter mehreren Metern Schutt. Er würde ihr Gesicht nicht mehr wieder erkennen, sollte es zu einer Bergung kommen.
Dabei wäre heute ihr Geburtstag gewesen. Er hatte ihr einen hübschen Kopfschmuck besorgt, von dem sie letztens geschwärmt hatte. Sie meinte, so einen wolle sie auf ihrer Hochzeit tragen. Doch jetzt hatte sie ihn nicht einmal mehr gesehen.
Stattdessen war sie ihm böse gewesen, dass er sie allein in die Schutzräume sperrte, allein und ohne ihn.
Sie sagte sogar noch, sie wolle nicht ohne ihn sterben. Dabei war sie gerade mal 8 Jahre alt gewesen.
Aber jetzt war es zu spät, er hatte nur sich, und seine Schuld.
Hatte er es nicht schon immer gewusst? Die Fremden waren böse.
Wie konnte er auch nur einen Moment daran glauben, dass sie wirklich Frieden wollten? Sein gesamtes Volk. Alle waren tot, weil er die falsche Entscheidung traf, sich auf das Bündnis einließ.
Er sah sich selbst vor den Trümmern seines Planeten mit den wenigen Lebenden die ihnen geblieben sind. Die Trauer und der Schmerz ließen kaum noch Platz zum Atmen.

Sie nahmen ihre letzten Waffen, das, was ihnen blieb, und machten sich auf den Weg. Ein paar kleine Shuttles hatten sie noch. Ein Verzweiflungsschlag gegen die Raumschiffe.
Es gab keine Zukunft mehr, die Vergangenheit war ausgelöscht.
Jetzt blieb ihnen nur noch ein ehrenvoller Tod.
Sie hatten die Shuttles leicht außerhalb der Hauptstadt in den Überresten einiger Lagerhallen abgestellt. Auch das Schiff, dass sie angreifen wollten, war festgelegt, und ein Plan, um die Hüllen zu zerstören. Es waren 5 Shuttles, in die sie alle Antimaterie gelagert hatten, die sie noch finden konnten. Ein paar wenige Labore waren noch unversehrt genug gewesen, um nicht die restlichen Vorräte unerreichbar werden zu lassen.
Eine letzte innere Wärme umfing sie bei der Umarmung zum Abschied, bevor sie begannen sich ihrer Verzweiflung und ihren Rachegefühlen ganz zu überlassen.
Sie stürzten auf die Raumschiffe zu, sahen ihre graue Hülle immer näher kommen. Dann zündeten sie die Antimaterie.

Plötzlich war alles hell. Er blickte in eine schneeweiße Welt. Der Schmerz war plötzlich so fern. War das der Himmel?
Nein, es fiel ihm wieder ein. Das hier war die Realität, die Friedensverhandlungen begannen erst.
Er fühlte den Schweiß auf seiner Stirn, während langsam die Erinnerung an alles zurückkehrte. Er hatte eine Verabredung mit seiner Frau, auf den Stufen vor dem Ratsgebäude gehabt, als plötzlich alles schwarz wurde.
Aber dieser Traum hatte sich für ihn so realistisch angefühlt. Er fühlte immer noch den Steuerknüppel des Shuttles in der Hand, den Auslöser für die Explosion.

Doch jetzt musste er sich wieder auf die Realität konzentrieren. Er versuchte, den Traum beiseite zu schieben, als seine Tochter ihm etwas zu essen hereinbrachte.
„Geht es dir wieder gut, Papa?“ fragte sie, während sie ihn mit großen Augen ansah.
„Ja, alles wunderbar.“ antwortete er, nahm sich eine Kleinigkeit vom hereingebrachten Tablett und begann sich anzuziehen.

Heute beginnen die Verhandlungen um neue Bündnisse mit den Fremden und er musste eine Entscheidung treffen. Ihm war Eines völlig klar: Es ging um nicht weniger als ihre Zukunft.
Krieg, oder Frieden.

Heute sollten die Verhandlungen mit den Fremden beginnen und er musste eine Entscheidung treffen. Ihm war völlig klar: Falsche Entscheidungen konnten fatale Konsequenzen haben. Es ging um nicht weniger als ihre Zukunft.

RPG19 - Log07-Lt Laetitia Branchi – CSO – SD 10211.0017

RPG19 - Log07-Lt Laetitia Branchi – CSO – SD 10211.0017

Personen: Wissis, Sheridan

Wörter:1069

Zitat:
Lieber schlecht als dumm! Schlechte Menschen sind auch ab und zu gut. Dumme sind immer bloß dumm. Alexandre Dumas

Titel: Launen eines Daseins

=^= Rückblick – Büro der CSO=^=
[NRPG: Vor der Entdeckung der Ursache der Probleme]

Ich wusste, dass er da war. Er musste einfach da sein. Ganz sicher habe ich ihn genau dahin gelegt.
Jemand betrat den Raum, nachdem der Türsummer kurz betätigt wurde und CrApp Sheridan kam durch die Tür. Wer konnte ihn geklaut haben?
„Geben sie es zu!“ meinte ich mürrisch zu ihm.
„Ma’am? Ich verstehe nicht ganz.“ antwortete er mit einem leicht verunsicherten Blick.
„Ich weiß was sie getan haben, und sie sind hierrr um es zuzugeben. Also reizen sie mich nicht noch weiter, und geben sie ihn zurück.“
Er sah mich weiter stumm an als ob er nicht wüsste wovon ich rede. Dabei weiß ich es ganz genau, er wurde gestohlen. Mein Blick fixierte ihn und ich spürte meine böse, dunkle Aura nach ihm greifen.
Ich atmete tief ein, und ließ den Moment grausamer Stille noch für einen Moment mehr auf ihn einwirken. Würde er freiwillig beichten, oder musste ich ihn erst „Überreden“?
„Also… fangen wirrr noch einmal von vorrne an. Sie haben etwas genommen, und werrden es mirrr jetzt sofort freiwillig zurückgeben. Also…. herrr damit.“ meinte ich noch einmal mit einem anderen Unterton. Ja, du merkst es. Ich bin bööööse… Wirklich!
Menno, glaub mir gefällligst. Ah, da ist er. Japs, ängstlicher Blick vorhanden. Also: Ich bin böse! Muahahahahaha…
„Wissen sie immerrr noch nicht wovon ich rrede? Auf diesem Tisch stand eine Kaffeetasse, sie haben eine identische Kaffeetasse in derrr Hand. Meine ist verrschwunden. Also wurrde sie gestohlen. Von ihnen.“ „Aber ich habe nicht…“ „Unsinn, werrr sollte es sonst gewesen sein?“ antwortete ich ungeduldig. „Gestehen sie es, und wirrr haben beide wenigerrr arrbeit.“
„Vielleicht haben sie sie woanders hingestellt, Leutenant.“ schlug er verwirrt vor.
Sich jetzt aus der Affäre herausreden, so haben wir das gern.
“Sie verrstehen da einen ganz wichtigen Punkt nicht. Ich habe nicht verrgessen wo ich sie hinstellte, und sie stand genau da.“
„Aber vielleicht was sie danach taten?“ „Ich verrgesse nie, verrdammt noch mal.“
Noch ein eindringlicher Blick auf ihn, dann wandte ich mich ab und schritt durch die Tür nach draußen.
„Alle mal herrhörren. Es mag ihnen wie ein netterrr Strreich errscheinen, aberrr ich mag es nicht, wenn Dinge einfach verrschwinden.
Also, kann mirrr jemand von den werrten Herrrrschaften errklärren, wo mein Kaffee ist? Niemand? Dann errwarrte ich von ihnen allen, dass sie weiterrsuchen was mit derr Fairy los ist, bis sie etwas gefunden haben. Wenn es keinerrr von ihnen Voldeppen warrr, muss ja etwas anderres dahinterrstecken. Und ich trraue ehrrlich gesagt keinem von ihnen zu, sich an mirrr vorrbeizuschleichen.
Also, rran an die Arrbeit.“ Mein Schweif zitterte ein wenig vor der Wut, die ich gerade entladen hatte, während meine Ohren nervös hin und herzuckten.
Es war unheimlich, wenn Dinge einfach verschwanden. Fast so unheimlich, dass ich diesen Kindern wirklich glaubte.
War es nicht so? Alle Lebewesen lügen.
Aber sie würde ich im Moment als viel zu verängstigt dafür ansehen. Sie würden sich sicher gegenseitig verraten, nur um sich selbst Ärger zu ersparen. Jeder will nur sich selbst retten.
Dann drehte ich mich um, und bemerkte, dass CrApp Sheridan immer noch hinter mir stand.
„Was wollten sie, Crrewman?“ fragte ich in einem beinahe gütigen Ton. Jetzt hatte ich mich ja abreagiert, er hatte also nichts mehr zu befürchten.
„Ähm, ich wollte ihnen nur einen Bericht abliefern, Leutenant.“ antwortete er und überreichte mir das Padd von ihm. Eigentlich war er ganz brav, glaube ich.
Aus ihm könnte sicher was werden. Aber das war nur ein Grund mehr, ihn vor Faulheit zu bewahren, und wer weiß, wie viel Dummheit noch in ihm steckte, die ausgemerzt werden musste.
Mich konnte er nicht täuschen. Ich hatte jede seiner Noten im Kopf. Seine Akte. Sein Leben.
Nein, nicht mit mir.
“Los, an die Arrbeit.“ scheuchte ich ihn erneut davon, und er kuschte sich, wie es brave Kinderchen tun sollten, wenn Mami etwas sagte. Auch wenn ich hier eine sehr unliebsame Mutterrolle spielte. Hauptsache, die Schäfchen gaben am Ende das richtige Maß Wolle.
Schließlich wusste ich zumindest mitlerweile, dass jede soziale Beziehung Betrug war.
Man belog sich, spielte sich selbst und anderen unwahre, leichtfertig verfliegende Gefühle vor. Aber nicht mit mir. Nie wieder.
Daher werde ich alles tun, damit meine Leute nichts als Respekt und Gehorsam mir gegenüber empfinden. Alles andere ist doch totaler Schwachsinn.

Ein leises Geräusch war hinter mir zu hören. Es klang nach Linus Schnurren, gemischt mit etwas anderem.
Rollen?
Ich wirbelte herum, und sah vor mir Chiefcounselor Veian, eigentlich auch eine Wissenschaftlerin, welche scheinbar mit mir reden wollte. Mit ihrem zerbrechlichen Händen deutete sie auf mein Büro.

=^= Büro der CSO =^=
Ich machte es mir in meinem Sessel bequem, und betrachtete diese Eiskönigin. Wie kam es, dass Linus ihr keine Knochen brach? Er dürfte doch eigentlich gar nicht auf ihr sitzen können. Scheinbar erledigte sie ihre Arbeit als CCo soweit gut. Aber was wollte sie jetzt von mir? Ich hatte ihr schließlich nichts zu bieten. Oder doch?
„Also, was wollen sie?“ fragte ich in einer Blase aus völliger Gelassenheit.
„Es geht um sie. Sie sind unausgeglichen die letzte Zeit, haben Probleme. Wollen sie darüber sprechen?“ Ich spürte eine Flamme der Wut in mir aufsteigen, unerwartet, unkontrollierbar.
Was erlaubt sie sich? Wie kommt dieser Krüppel dazu, mir irgendwie helfen zu wollen? Das ging sie doch überhaupt nichts an.
„Nichts weiter?“ fragte ich noch einmal, worauf ein kurzes Kopfschütteln folgte.
“Dann verrlassen sie diesen Rraum und lassen sie mich in Rruhe.“ sagte ich ernst, während ich ihr bestimmt in die Augen sah, woraufhin sie hinaus rollte.
Ich blieb nur allein mit mir und meinen Gedanken zurück.

=^= Zeitsprung zum Jetzt – Shuttle vor der Fairhaven =^=
Wir befanden uns vor der Fairhaven, um ihr Schild zu sein, da ihre eigenen zunehmen versagten.
Würde es nun zu einer Lösung kommen. Konnte dann alles einfach zum Normalzustand zurückkehren`?
Was war mit uns?
Auf der anderen Fairhaven lebte ich nicht mehr, würde ICH auch bald nicht mehr leben? Standen wir alle kurz vor dem aus, indem wir uns in einer temporalen Schleife immer wieder selbst zerstörten?
Dann hätte die andere Fairhaven von unserem Plan gewusst. Wie sollte das nur weitergehen?
Kann dieses blöde Leben nicht ein Mal einfach laufen? Gemein.

Ideen zum theoretischen Rahmen einer interessanten Mission - Teil I

Ideen zum theoretischen Rahmen einer interessanten Mission

 

Wichtig ist es vor allem, die Spannung aufrecht zu erhalten. Dies erreicht man vor allem durch 2 Faktoren:

Die direkte (akute) und die nachwirkende Spannung.

Die nachwirkende Spannung kann innerhalb der Rahmenhandlung hervorgerufen werden. Als besonders nachwirkend haben sich unerwartete Wendungen der Handlung erwiesen, ebenso wie ein patriotischer Zusammenhalt innerhalb der Crew.

Emotionale Beteiligung ist erwünscht, vor allem soll aber die Gedankenwelt innerhalb der Rahmenhandlung gehalten werden. Sie soll den Schreiber in den Kontext der Mission binden, und so neue Ideen und Motivation fördern.

Die akute Spannung ist schwieriger herzustellen und zu halten, da sie sich nicht auf das allgemeine Interesse an der Mission bezieht, sondern auf die aktuelle Gedankenwelt, den Drang unbedingt sofort seine Ideen niederzuschreiben, bzw. alles, was während des Loggens und Loglesens passiert.

 

Sie beinhaltet ein paar notwendige, Spannungsgebende Aspekte:

  • regelmäßige neue Aspekte der Handlung (1-1 ½  Wochen)
  • Abstimmung auf individuelle Interessen der Crew (AL-Arbeit in Monatsberichten)
  • zeitliche Dringlichkeit
  • Emotionaler Bezug (Schreiber muss emotional involviert sein)
--> Beziehungen zwischen den Schreibern wichtig!

Apr. 6th, 2009

Frühlingsbeginn III - Krokus


Frühlingsbeginn II - Krokus



Senegala 2009 des Oberstufenzentrums MOL



Frühlingsbeginn I - Glockenblumen



Der Frühling beginnt, und mit ihm auch der Beginn erneuten Wachstums. Blumen blühen, Gräser wachsen und die Welt gerät in einen Rausch von Energie.
Hier sind ein paar solcher sanften Neuanfänge aus der Natur dokumentiert. Bilder von mir aus unserem Garten.







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